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Buffet oder Menü?

Die beste Wahl!


Für jede Feier die beste Wahl! Ob das Essen serviert wird oder Gäste sich selbst bedienen hat auf Feiern entscheidenden Einfluss auf die Stimmung. Beide Arten des Dinierens haben Vor- und Nachteile. Hier finden Sie Entscheidungshilfen.

Mit den Feiern ist es wie mit der Liebe: Sie gehen durch den Magen. Die falsche Essenswahl, Geschmacksenttäuschungen oder Gedränge am Buffet können genauso die Stimmung verderben wie schlechte Musik. Deshalb stehen Gastgeber vor der Qual der Wahl: Ein üppiges Buffet für alle Geschmacksknospen oder ein vorab zusammen gestelltes Menü, das den Gästen bequem am Tisch serviert wird? Dabei ist es gar nicht so schwierig – Die Art der Feier entscheidet über den Stil des Dinierens.

Buffet oder Menu?

Wo liegen die Vorteile des servierten Menüs?

Das Schöne an einem servierten Menü ist ganz klar erstens das gemeinsame Beisammensitzen und Genießen des Essens. Unterhaltungen werden nicht beständig unterbrochen und Gäste können sich bequem zurück lehnen, um ihre Kräfte für den Tanz danach zu sparen. Weniger mobile Gäste sitzen zweitens nicht alleine, während der Rest das Buffet belagert, sondern speisen mit allen zusammen, ohne ausgeschlossen zu werden.

Wie sehen die Nachteile des servierten Menüs aus?

Beim Menü am Tisch verweilen die meisten Gäste auf ihren Plätzen, außer zum Tanzen, Rauchen oder Austreten und sehen den Rest der Entourage über den gesamten Abend nur aus der Ferne. Unterhaltungen erstrecken sich oft höchstens über die unmittelbaren Sitznachbarn und die drei gegenüber sitzenden Gäste. Zudem treffen Sie für jeden Ihrer Gäste die Essenswahl, ob sie ihm gefällt oder nicht. In einer Zeit der veganen Ernährung, Allergien und Diäten eine riskante Angelegenheit. Mehrere Menüoptionen sind quasi ein Muss. Die damit verbundenen Ausnahmen stellen Gastgeber, Service und Küche vor besondere Herausforderungen.

Hochzeit feiern in Corona Zeiten

Was gehört in das Menü?

Es sollte in jedem Fall heute ein Fleischgericht und ein vegetarisches zur Verfügung stehen, sonst ist Ärger vorprogrammiert. Die Fronten zwischen Karnivoren und Fleisch ablehnenden haben sich dermaßen verhärtet, dass bei der Festlegung auf das eine oder andere Gericht als Hochzeitsmenü auf jeden Fall Klagen aufkommen werden. Lassen Sie beide Parteien ihre Vorlieben ausleben. Sind Sie selbst Vegetarier? Überlegen Sie, ob Sie den Gästen zuliebe nicht über Ihren Schatten springen und trotzdem ein Fleisch haltiges Gericht anbieten. Kollidiert dies mit Ihren Überzeugungen, sollte das vegetarische Menü die Geschmacksnerven der Gäste geradezu umwerfen. Propagieren Sie am besten nicht ausschweifend, dass das Menü kein Fleisch enthält, dann fällt es den Liebhabern des Steaks vielleicht gar nicht auf.

Menütipps für ein gelungenes Essen

Bei der Wahl des Menüs ziehen Sie am besten den Caterer oder das Restaurant zur Rate. Chefköche kennen ihre Stärken, wissen was saisonal passt und am besten ankommt. Vorabbestellungen der Gäste sind wichtig, damit die Küche sich auf die Menge der jeweiligen Nahrungsmittel einstellen kann und nicht plötzlich 30 Steaks übrig bleiben. Für Kinder sollte natürlich genau wie am Buffet ein eigenes Menü zusammen gestellt werden, sonst ist jeweils die gesamte Familie schlecht gelaunt. Bitten Sie die Gäste am besten schon auf den Einladungen um eine Menüwahl, inklusive Angaben zu Allergien oder anderen Präferenzen, damit Sie darauf eingehen können. Lassen Sie nur nicht zu viel Spielraum, ansonsten ist die Liste der Sonderwünsche am Ende länger als Ihre Tischrede.

Menu oder Buffet

Wo liegen die Vorteile des Buffets?

Die Vorteile des Buffets liegen teils klar auf der Hand: Die mögliche Vielfalt kann alle Gäste zufrieden stellen. Ob Vegetarier, Veganer, Probleme mit Gluten oder Anti-Kohlenhydrate-Diät: Jeder kann sich heraus picken, was individuell schmeckt. Infokärtchen geben Auskunft, welche möglichen Allergene im Essen stecken oder ob sich Gluten oder tierische Produkte darin verstecken.

Zudem mischen sich Hochzeitsgesellschaften am Buffet besser und Tante Tilly aus der Familie des Bräutigams plauscht mit Onkel Heinz der Braut über heimische Fischgerichte, während die Teenies der verschiedenen Lager sich nicht verstohlen zu mustern brauchen, sondern über dem Essen Kontakte knüpfen können. An einigen Buffettischen haben sich so schon Hochzeitspaare für die nächste Feier gefunden.

Welche Nachteile entstehen durch ein Buffet?

Wie sehen die Nachteile aus? Nicht von der Hand zu weisen ist eine gewisse Unruhe, die durch ein Buffet entsteht. Ständig streifen Menschen durch den Saal, um sich etwas zum Essen zu holen, andere Gäste sitzen derweil alleine am Tisch und beginnen zu speisen, damit ihr Steak nicht kalt wird. Das heißt, man isst nicht wirklich gemeinsam, sondern nebeneinander her.

Buffettipp für zufriedene Gäste

Um der Unruhe ein wenig vorzubeugen und damit nicht ein Gast noch mit dem Vorspeiselachs beschäftigt ist, während sein Sitznachbar sein Dessert löffelt, können Sie die Gänge nacheinander frei geben. So wird dem großen Essenschaos vorgebeugt. Natürlich bleiben bereits eröffnete Menügänge weiter stehen, damit sich jeder einen Nachschlag seines Lieblingsessens besorgen kann und nicht den Küchenchef bitten muss. Einige erklärende Worte und jedes Mal der Hinweis auf die nächste Runde helfen Gästen die Idee erkennen und besonders Detailverliebte können für jeden Gang eine eigene, nicht zu laute entspannende Begleitmusik heraus suchen.

Oder Sie lassen die Gäste sich tischweise am Buffet bedienen, damit kein Gedränge entsteht und eben doch gemeinsam gegessen wird – nur eben nicht der gesamte Saal auf einmal.

Für ältere oder nicht mobile Gäste sollten Sie vorab jemanden bereit stellen, der ihnen die Buffetauswahl erklärt, das Essen zusammen stellt und an den Tisch bringt. So müssen sie nicht andere bitten und fühlen sich nicht abgehängt, sondern umsorgt.

Grundvoraussetzung für das Buffet

Die Präsentation eines Buffets hängt unter anderem von der Menge der angebotenen Speisen ab. Je mehr Personen Sie bewirten, um so schöner die Optik des Buffets. Deshalb sollten Sie ein Minimum von 30 Gästen geladen haben, um sich für diese Essensvariante zu entscheiden. Kleine Buffets sehen eher mager aus.

Was gehört auf den Buffettisch?

Sie möchten vermutlich, dass alle an Ihre Hochzeit zurück denken und sagen: War das lecker! Um also alle glücklich zu machen, gehen Sie gedanklich Ihre Gästeliste durch. Welche Vorlieben und Allergien kennen Sie? Um ganz sicher zu gehen, können Sie das Essen besonders variantenreich gestalten, damit für jeden Fall etwas vorhanden ist und zum Beispiel Vegetarier nicht bei Mais und Reis und einem Glas Wasser sitzen und Kinder zufrieden Spagetti mit Tomatensoße genießen, statt über das Hirschragout zu jammern.

Um es persönlicher zu gestalten, können Sie die regionalen Klassiker mit Spezialitäten des Hauses kombinieren und da es Ihre eigene Hochzeit ist, auch Ihr Lieblingsessen auftischen. So unterscheidet sich das Buffet von den anderen fünf Hochzeiten, auf denen einige Ihrer Gäste dieses Jahr vielleicht bereits geladen waren. Ein Beispiel: Der mit Leidenschaft fischende Brautvater lässt seinen frischen Fang der Woche in verschiedenen Variationen auftischen, natürlich neben Fleischalternativen und einem veganen oder vegetarischen Gericht.

Auch das Dessert sollten Sie mit Sorgfalt wählen: Es bildet den krönenden Abschluss und bleibt deshalb meist besonders stark in Erinnerung

Weitere Tipps für die Essenswahl

Eine schöne Alternative zu Buffet und Menü, die in mediterranen Ländern auch in Restaurants üblich ist, ist der Family-Style: Verschiedene Vor- und auch Hauptspeisen werden in der Mitte des Tisches auf Platten oder Tellern platziert, von denen sich jeder in Reichweite bedienen kann. Hier genießt man also einerseits die Vielfalt der Speisen, andererseits auch die Vorteile des Services am Tisch.

Und was macht man am besten in Corona-Zeiten? Ganz klar: Auf jeden Fall das Menü servieren lassen und die Gäste mit Abstand platzieren. So sind die Möglichkeiten sich anzustecken am geringsten.

Feiern Sie nur im kleinen Kreis, können Sie durchrechnen, ob Ihre Gäste nicht sogar a la carte bestellen können. So sind alle zufrieden und Sie essen gemeinsam

Haben Sie bereits Ihre Lieblingslocation? Dann sollten Sie natürlich schauen, ob überhaupt beide Varianten, also Menü oder Buffet möglich sind und sich danach richten oder falls Sie sich für eine Variante entschieden haben, nach dieser Wahl die Location aussuchen.

Egal für was Sie sich entscheiden: Lassen Sie sich es schmecken –

Das Leben ist ein Fest!

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